Nachdem die Küchenzeile in Hermannsburg verladen war (siehe Bericht „Küchenzeile gespendet“), stand der 40-Tonner am nächsten Tag in Arpke am Sammellager, um die Zuladung entgegen zu nehmen. Doch zunächst musste die Dunstabzugshaube ausgeladen, etliche Kartons umgestapelt und die schon in Hermannsburg verladenen Betten und das Küchenzubehör ordnungsgemäß gesichert werden. Das alles geschah unter federführender Hand von S. Müller. „Er ist mein bestes Stück beim Laden der LKW’s und ohne ihn wüsste ich gar nicht, wie es gehen sollte“, so A. Müller. Sie organisiert alles Nötige in der Sammelstelle in Arpke. Schon im Januar werden die Annahmetermine in der Zeitung und dem Kirchenblatt, was in jedes Haus verteilt wird, bekannt gegeben. Vom Edeka holt die Projektleiterin Bananenkartons und stellt sie in der Sammelstelle bereit. Mit Auto und Hänger schafft sie Paletten von der Kartoffelfabrik herbei, denn die Hilfsgüter müssen erhöht stehen, weil das Wasser bei heftigerem Regen durch das Zelt läuft. Nun gilt es, Frauen und Männer zu finden, die Zeit haben, denn sowohl an den Annahmetagen, als auch beim Sortieren und packen bedarf es vieler fleißiger Hände. An einem Nachmittag pro Woche sind 4-5 Frauen damit beschäftigt, die Hilfsgüter zu verpacken. In diesem Jahr war das extrem aufwendig, denn die Kleidercontainer in der Umgebung wurden abgebaut und etliche Leute haben auch nichttragbare oder beschmutzte Kleidung, kaputte Schuhe, zerschlissene Teppiche und vieles mehr abgegeben. Sechs Mal mussten Auto und Hänger beladen werden, um die aussortierten Dinge zur Mülldeponie zu bringen.


Doch nun war der LKW da! Nun war die einzige Sorge, ob alles verladen werden kann, denn im Winter muss das Zelt geräumt sein. Einerseits ist es dann zu feucht dort und andererseits wird der Platz für Wohnmobile vermietet.
Neben den über 1000 Kartons, die in 2,5 Monaten gepackt wurden (denn ein LKW wurde in Arpke bereits im Juli 2026 beladen), kam aus der Zionsgemeinde Hamburg eine Spülmaschine (betrieblich) eine Waschmaschine und 30 Pakete Waschpulver. Die Christusgemeinde Lachendorf spendete 30 Stapelstühle. Die Bethlehemsgemeinde Hannover trennte sich auch von 30 Stapelstühlen. Aus der St. Stephansgemeinde Wittingen wurden neben etlichen Kartons mit Kleidung, auch ein riesengroßes Trampolin gespendet. Auch Guben beteiligte sich an der Aktion.



Matratzen, Gitarren, Krökeltische, Rollstühle, Gehhilfen, Rutschautos, Gartenstühle, 4 stabile, große Bürotische, Kinderwagen, etliche Kleinmöbel und sogar ein großer Kunsttannenbaum, wanderte nach und nach in den LKW. Am Schluss staunten wir nicht schlecht, denn alles passte hinein. Es war das erste Mal, dass nichts übrigblieb! Alles war raus!

Großer Dank gilt allen ehrenamtlichen Helfern und unserem großen Gott, der uns immer wieder seinen Segen schenkt, der uns behütet beim Beladen, dass niemand zu Schaden kommt und der uns nach getaner Arbeit fröhlich ins belegte Brötchen beißen lässt.
